In der Samtgemeinde Lathen wurde die groß angelegte Katastrophenschutzübung „Lamex 2026“ (Lathener Multi Agency Exercise) erfolgreich im August durchgeführt. Zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen, Behörden und Unternehmen stellten dabei ihre Zusammenarbeit bei unterschiedlichen Schadenslagen unter realitätsnahen Bedingungen unter Beweis.

Beteiligt waren die Freiwillige Feuerwehr Lathen, das THW Ortsverband Meppen, die DRK-Ortsvereine, die DLRG-Ortsgruppen Lathen, Haren und Meppen, die Bundesrettungshundestaffel Lingen, die Polizei sowie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt. Unterstützt wurde die Übung zudem durch die Realistische Unfalldarstellung der DLRG-Ortsgruppe Lingen.
Der Übungsbeginn erfolgte am Freitag auf dem Schützenplatz des BSV Lathen, der während der gesamten Übung als Führungs-, Unterkunfts- und Verpflegungsplatz diente. Bereits am ersten Abend mussten mehrere Einsatzlagen auf dem Gelände der Kläranlage der Samtgemeinde Lathen sowie im Nahwärmekraftwerk Emstal bewältigt werden. Dabei standen Menschenrettung und die organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Mittelpunkt.

Am Samstag folgte die Großschadenslage im Lathener Hafen. Simuliert wurden unter anderem ein schwerer Arbeitsunfall auf dem Binnenschiff MS ORCA sowie ein Brand mit weiteren verletzten Personen auf dem Gelände der Raiffeisen-Warengenossenschaft Lathen. Die Einsatzkräfte waren sowohl zu Wasser als auch an Land gefordert.

Das umfangreichste Szenario stellte ein schwerer Busunfall auf der Straße „Im Ründerdiek“ dar. Rund 40 dargestellte Verletzte mussten aus einem umgestürzten Linienbus gerettet und versorgt werden. Neben der technischen Rettung standen die medizinische Versorgung sowie die Koordination der zahlreichen Patienten im Vordergrund.
Die Übung verdeutlichte eindrucksvoll die Bedeutung einer abgestimmten Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsorganisationen, THW, DLRG, Rettungshundestaffel und Polizei. Durch die realitätsnahen Einsatzlagen konnten Abläufe überprüft, die Zusammenarbeit trainiert und wertvolle Erfahrungen gesammelt werden.
Dank an alle Unterstützer
Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften sowie den Unternehmen und Einrichtungen, die ihre Anlagen, Fahrzeuge und Ressourcen für die Übung zur Verfügung gestellt haben. Unser Dank gilt der Energiegenossenschaft Nahwärme Emstal, der Firma Bollmer, dem Schiffseigner der MS ORCA einschließlich der Besatzung, der Raiffeisen-Warengenossenschaft Lathen sowie der Firma Thünemann.
Ebenso danken die Organisatoren den Unterstützern der Verpflegung, insbesondere der Vivaris GmbH aus Haselünne, Getränke Hoffmann und der Samtgemeinde Lathen.
Quelle: diese gekürzte Version wurde vom Originaltext (Christian Otten) von der Samtgemeinde Lathen erstellt.
Fotos: Organisationen
Ein ausführlicher Bericht erscheint im „Lathener Blättken“, Ausgabe 5/2026.

Ein besonderer Dank gilt Christian Otten (mittig) für die Organisation und Koordination der Katastrophenschutzübung „Lamex 2026“, die mit zahlreichen Einsatzkräften und Organisationen erfolgreich in der Samtgemeinde Lathen durchgeführt werden konnte. Gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Helmut Wilkens (links) und dem Schiffsführer Holger Raczkowski ist er auf dem Foto zu sehen.