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Regionales Entwicklungskonzept der LEADER-Region Hümmling liegt vor – Motto: Nachhaltig und resilient auf dem Weg in die Zukunft – Fördermöglichkeiten vorgestellt

Die LEADER-Region Hümmling hat ihren Wettbewerbsbeitrag zur Aufnahme in die neue EU-Förderperiode 2023 – 2027 Ende April eingereicht. Sie bewirbt sich bereits zum dritten Mal um Aufnahme in die Gebietskulisse LEADER. Nun erfolgt seitens des Landes Niedersachsen die Prüfung dieses Konzeptes. „Mit einem ersten Ergebnis wird im Juli gerechnet“, berichtet Ralph Deitermann, Regionalmanager der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Hümmling. Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung kalkuliert die Region mit einem Mittelbudget von rd. 1,8 Mio. € für die Jahre 2023 bis 2027.

Das Konzept wurde durch das Büro regionalplan & uvp aus Freren federführend betreut. In der Bürgerversammlung in Börger wurde jetzt die Öffentlichkeit über konkrete Fördermöglichkeiten informiert, die sich aus diesem Konzept ableiten lassen. Dr. Carla Schmidt vom beauftragen Büro bedankte sich in diesem Zusammenhang beim großen ehrenamtlichen Engagement der Hümmlinger Bürger, die sich in die Entwicklung des Konzeptes in Workshops und bei den Sitzungen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) eingebracht haben. „Das besondere bei der Entwicklung war die Kombination aus analogen und digitalen Formaten. Das war herausfordernd und lösungsorientiert zugleich“, schildert Dr. Carla Schmidt die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren vor Ort. „Besonders inspirierend war die intensive Abstimmung mit Kindern und Jugendlichen, da die Jugend zukünftig stärker eingebunden werden soll“, so Schmidt weiter.

Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Lathen Helmut Wilkens, zugleich Vorsitzender der LAG Hümmling weist auf die Bedeutung des LEADER-Prinzips hin: „Bei LEADER gilt das sogenannte Bottom-Up-Prinzip. Die Akteure vor Ort entscheiden selbst, welche Projekte für die nachhaltige Entwicklung am besten geeignet sind“. Basis dieser Entscheidungen ist das regionale Entwicklungskonzept.

Schmidt informierte im weiteren Verlauf der Sitzung über die drei Handlungsfelder und jeweiligen Förderschwerpunkte. Förderungen sind zukünftig in den Bereichen Leben und (Bau-) Kultur, Wirtschaft und Tourismus sowie Natur- und Klimaschutz möglich. „Grundlage einer Förderung ist ein Bewertungsverfahren. Dieses Verfahren muss jedes Projekt durchlaufen, um die Förderfähigkeit feststellen zu können“ ergänzte Schmidt.

Bei der Entwicklung und Umsetzung steht das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) zur Verfügung. Wilhelm Sap ist dabei für die Abwicklung der noch laufenden Förderperiode und Martina Cordes ab 2023 zuständig. Sie begleiten den Gesamtprozess insbesondere von der Antragstellung bis zur Endabrechnung.

Das neue Konzept steht unter der Homepage der LEADER-Region Hümmling unter www.leader-huemmling.de unter Downloads zur Verfügung. Auf dieser Webseite sind ebenfalls die Kontaktdaten des Regionalmanagements Hümmling hinterlegt. Regionalmanager Ralph Deitermann steht für Projektberatungen gern zur Verfügung.

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Wilhelm Sap (ArL Meppen), Martina Cordes (ArL Meppen), Helmut Wilkens (LAG-Vorsitzender), Dr. Carla Schmidt (regionalplan & uvp, Freren), Ralph Deitermann (Regionalmanager LAG Hümmling) v.l.n.r.