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Lathen. Ein Clown, der aus Luftballonen Figuren für die Kinder fertigte, dampfende Waffeleisen und ein Orient-Express mit drei Pullmann-Waggons sowie einem Restaurantwagen, der vor allem die Blicke der Väter auf sich zog: Mit einem abwechslungsreichen Programm eröffneten die Miniwelten Lathen den Winter-Zirkus und Miniatur-Weihnachtsmarkt. Bis Mitte Februar bleiben diese Sonderthemen erhalten.

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Zu den aktuellen Besonderheiten der größten norddeutschen Playmobil Dauerausstellung gehört derzeit eine kleine farbenfrohe Artistenwelt, die dem berühmten Zirkus Roncalli nachempfunden wurde. Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber lobte im Beisein mehrerer Vertreter der Politik und Verwaltung sowie zahlreicher Besucher das Engagement der ehrenamtlichen Helfer, insbesondere für die regelmäßige Begleitung der Ausstellung an Sonntagen von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr und der Handwerker wie Alexander Allerkamp und Hermann Bröring, die im Hintergrund an der Neugestaltung und Weiterentwicklung der über 20 Themenwelten mitwirken. Sehr interessiert zeigten sich auch die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Luise Redenius-Heber, Daniela Köttker und Wilfried Hebbelmann als Vertreter der Verwaltung. Weitere Veränderungen bei laufendem Ausstellungsbetrieb kündigte indes der Playmobil-Sammler Jürgen Eden an. Dabei zitierte er den ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann mit den Worten: „Wer nichts verändern will, wird das verlieren, was er eigentlich bewahren möchte“. So soll nach derzeitigem Stand bis Ende Januar ein Schloss mit über 200 Fensterbögen in Anlehnung an die Johannisburg von Aschaffenburg als weiterer Ausstellungshöhepunkt aufgebaut werden. Das Original diente einst als zweite Residenz der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten. Es wurde in der Zeit von 1605 bis 1614 vom Straßburger Baumeister Georg Ridinger im Stil der Renaissance errichtet. Die Arbeiten an der Miniatur sind in der Werkstatt soweit fortgeschritten, dass in die Ausstellung alsbald erfolgen könne. Eine neue Eisenbahnnebenstrecke, auf der ein Schienenbus mit einer Pendelautomatik fahren soll, bindet das Bauwerk an einen Durchgangsbahnhof an. Außerdem soll Ende Februar mit einem Straßenzug das Leben der Biedermeier-Zeit nachempfunden werden. Mehrere Miniaturgebäude und Fahrzeuge werden dazu in ein Diorama eingebunden. Auf Hochtouren laufen zudem die Vorbereitungen für die Errichtung einer Westernlandschaft, die als Filmstadt in Miniwelten eingebunden wird. Die Miniwelten Lathen wurden im Jahr 2015 eröffnet. Rund 5.000 Playmobil-Figuren, eine LGB-Großbahn, das SV-Meppen-Stadion und ein großes überdachtes Baudock sowie ein Bahnhof mit Shopping-Meile und Flughafen sind nur einige der vielen Dinge, die es dort zu entdecken gilt. Kinder können an einer Miniwelten-Scout-Aktion teilnehmen. Die Ausstellung ist auch am Sonntag, den 30. Dezember 2018 von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Weitere Infos im Internet unter www.miniwelten-lathen.de.

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